Alex, 24: Wenn es nicht sein muss, lasst es bleiben | Weisheitszahn-OP.de

Alex, 24: Wenn es nicht sein muss, lasst es bleiben

Alex, 24: Wenn es nicht sein muss, lasst es bleiben

Ich habe vor 1 1/2 Wochen meine letzten beiden Weisheitszähne gezogen bekommen, links. Die Rechten hatte ich schon raus aber alles 3 Jahre vor mir hergeschoben, weil es beim letzten mal schon die Hölle war.

Meine WHZ lagen noch im Kiefer und die unteren leicht quer. Ohne Knochenfräsen keine Chance da ranzukommen. Betäubungsspritzen sind fies, der Druck durch das Hebeln und die Geräusche ebenfalls.
Aber die wahre Hölle sind die Tage danach. Sobald die Betäubung nachlässt sind es wirklich vernichtende Schmerzen, die nach IBU 600 gerade aushaltbar werden. Bis Tag 4 ging nichts ohne Painkiller. Ich muss dazu sagen dass ich schon einiges durch habe wie Sprunggelenksbrüche und sonst auch nicht als wehleidig bekannt bin. Aber die Schmerzen in den ersten 2 Tagen bringen einen wirklich an die Grenzen.

Die massive Schwellung verhindert jegliches Essen und vernünftige Zahnhygiene, Nahrungsaufnahme durch Strohhalme tut aufgrund des Zuges ebenfalls extrem weh. Eine ganze Woche lang konnte ich nicht kauen, weil ich wegen der Schwellung nicht die Zähne aufeinander bekam. Jetzt kann ich zumindest wieder leicht zu kauende Sachen zu mir nehmen, die ich nur auf der rechten Seite kaue und die schon in meinen Mund passen (den Mund bekomme ich immer noch nicht ganz auf). Ich habe alle Post-OP-Do’s und Dont’s penibel befolgt.

Eine leichte Schwellung sieht man heute immer noch und ich brauche 30 Minuten voll konzentriert um eine Pizza zu essen. Begleitet von der ständigen Angst, das wenn etwas in die operierte Wange rutscht, dass es sich entzündet.

Das Antibiotikum den Körper völlig aus dem Gleichgewicht bringen brauche ich denke ich an der Stelle nicht extra erklären. Bis jetzt habe ich 3kg abgenommen und Angst vor Komplikationen spuken ständig in meinem Kopf rum.

Fazit: Wenn die Zähne nicht durchbrechen und einfach gezogen werden können: Ich würde warten bis die Dinge wirklich spürbare Probleme verursachen. Wenn Sie dann WIRKLICH raus müssen -> seid ihr hart im Nehmen mit solchen Situationen, macht 2/2. Wenn ihr sowas jedoch als puren Horror empfindet, macht alle 4 auf einmal. Ihr lauft dann nicht Gefahr es vor euch herzuschieben aus Angst, denn je länger man wartet umso mehr verwachsen die Mistviehcher mit dem Kiefer und das macht es nicht einfacher. Allen die das grad durchleiden oder es in Zukunft ansteht. Bleibt stark, es geht vorbei. Ich wünsch euch alles Gute!



2 Kommentare zu Alex, 24: Wenn es nicht sein muss, lasst es bleiben

  1. Anastasia

    Danke bin beruhigt das es jemandem auch so ergeht wie mir lese sonst nur, dass es jeder halb so schlimm empfand. Hab alle 4 in vollnakose gezogen bekommen und nach 4 Tagen jetzt keine Verbesserung in Sicht, kann weder essen noch trinken und bekomme in schüben immer wieder stechende nervenschmerzen als würde mit gerade jemand nochmal die Zähne ziehen . Meine backe ist taub und meine Zunge immernoch seit 4 Tagen. Kein Schmerzmittel hilft. Horror. Und 3 der Zähne würden nur als Vorsorge gezogen. Schön blöd von mir. Und ich bin echt eigentlich unempfindlich bin von oben bis unten tättowiert und gepierct und sonst auch nicht wehleidig.

  2. Peter

    Hi Anastasia,

    Das ist von Mensch zu Mensch anders. Im meinem Umkreis haben die meisten das Ganze als Horror empfunden, besonders bei denen die 4 Zähne auf’s Mal entfernen lassen. Bei mir sagte die Assistentin: „Sie müssen jetzt unbedingt Schmerzmittel nehmen, Sie haben danach unheimlich starke schmerzen“ … Und das sagte Sie vor der OP! Haha

    Aber es war das Gegenteil, hatte kaum schmerzen. Ich würde wegen die Schmerzen keine Sorgen machen, ansonsten rufst du an beim Chirurg.

Hinterlasse einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.