Emre, 18: Schrecklich verlagerte Zähne

Vor den Weihnachstferien bekam ich meine beiden Weisheitszähne auf der linken Seite heraus. Die rechte Seite folgte vor paar Tagen.

Die Aufregung konnte ich leider nicht abbauen, deshalb gab es immer wieder Nachblutungen durch den Blutdruck.

1. Zahn unten links: Zwar fast durchgebrochen aber die Wurzeln umfassten einen Nerv und ist ein Herd für Bakterien. Die Zahnhygiene ist erschwert, weil er nur zur Häfte durch ist.
2. Zahn unten rechts: Noch unter dem Zahnfleisch und leicht verlagert.
3. Zahn oben links: Tief im Zahnfleisch und schwer zu fassen.
4. Zahn oben recht: Noch tiefer und etwas seitlich gelagert.

Leider mussten alle raus weil die oberen beiden das Risiko geben das sich eine Zyste bilden könnte und den Kiefer schädigen können. Zudem sind auf den Röntgenbilder bereits Wassereinlagerungen um die beiden Zähne zu erkennen.

Die linke Seite war dran. Ich saß auf dem Stuhl und wusste natürlich was auch mich zukommt, da mein Kieferorthopäde bereits angedeutet hat das alle Zähne nicht ohne sind.
Ich bekam die Betäubungspritze und es ging paar Minuten später los. Der untere Zahn wurde zerteilt, leider weigerte dieser sich trotzdem aus dem Kiefer entfernt zu werden. Der Chirug braucht allein für diesen Zahn knappe 35 Minuten und war auch gestresst. Da ein Nerv darunter lag musste alles ohne viel Kraft geschehen musste dauerte es eben länger. Der zweite Zahn wurde vom Zahnfleisch befreit und das Hebelwerkzeug wurde angesetzt. Aufgrund davon das dieser tief im Zahnfleisch war musste ich mich ganz schön zusammen reißen, weil mein Mund richtig strapaziert wurde durch das dehnen um besser ansetzen zu können. Na ja war zwar nicht so toll, aber auch ich war froh drüber das alles fürs Erste vorbei war. Die Blutung im unteren Zahn war ziemlich lang und musste noch eine Weile dableiben um sicher zu gehen das diese auch gestillt wird.

Die zweite OP war vor paar Tagen.

Der untere Zahn der rechten Seite ging zwar auch nur mit Mühe raus, aber es war deutlich besser als der vorherige. Ebenfalls waren die Wurzeln schwer zu lösen, jedoch lag kein Nerv drunter.
Der letzte Zahn lag am tiefsten drin und war leicht schräg. Mein Mund wurde ziemlich verrenkt um an den Zahn zu gelagen. Er wurde freigelegt und zerteilt, aber es gab so wenig Platz um den Hebel anzusetzen das er versucht hat mit der Zange den Zahn zu packen. Leider klappte das nicht das ihm nicht anderes übrig blieb als meinen Maul noch weiter aufzureißen um vielleicht doch etwas rauszuhebeln. Das ganze dauerte knappe 15 Minuten und zwischendrin meldete ich mich das ich wieder Schmerzen habe. Es wurde nachgespritzt. Kurz gewartet und nachgefragt ob alles okay sei. Paar Sekunden später wurde nochmal angesetzt und der Zahn fiel endlich.

Die Schwellungen von den beiden OPs hielten sich in Grenzen genauso wie die Schmerzen jeweils eine Tablette am Tag der Op haben gereicht.

Obwohl alle Zähne verdammt schlecht lagen fand ich es trotzdem vollkommen okay. Zwar nicht besonders leicht, aber auch kein Horror.



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