Ines, 20: Nichts für schwache Gemüter | Weisheitszahn-OP.de

Ines, 20: Nichts für schwache Gemüter

Ines, 20: Nichts für schwache Gemüter

Wollte mir meine 4 Weisheitszähne entfernen lassen, da ich vermutete, dass diese immer weiter von hinten anschieben und meine vorderen Zähne zusammenschieben. Ich hatte 3 Jahre lang eine feste Zahnspange und wollte dies nicht umsonst auf mich genommen haben.

Die Zahnärztin empfohl mir alle einzeln ziehen zu lassen, wobei ich mir noch dachte so schlimm wirds ja nicht sein und hatte vor zwei Zähne auf zwei Sitzungen entfernen zu lassen. Dazu muss ich anmerken, dass ich nie Angst vorm Zahnarzt hatte auch nicht vorm bohren etc. Dies änderte sich vor 3 Tagen als ich dann meinen Termin zum Entfernen der Zähne hatte.

Der Kieferchirurg war ziemlich nett, allerdings hab ichs nicht so gerne wenn man mich so vollplappert. Kurz darauf gab er mir die Betäubungsspritze, die ich persönlich als angenehm zu dem was noch kam empfand.
Nach ca. 15 Minuten hatte diese auch ihre volle Wirkung und meine Backe fühlte sich an als wär sie fünfmal so dick wie zuvor. (Seltsames taubes Gefühl) Er testete dann nochmal bevor er anfing ob sie angeschlagen hat und piekste mir anscheinend mit irgendwas in den Mund wovon in aber nichts mehr merken konnte.

Angefangen mit dem Schnitt den er mir zuvor schon angekündigt hatte den ich nicht merkte bohrte (?) er dann mit irgendetwas da in den Zahn wobei man davon nichts merkte jedoch die Geräusche ziemlich ekelhaft waren danach wurde der Zahn rausgehebelt wobei ein unangenehmer Druck entstand. Aber Schmerzen bis dahin keine. Kurz darauf war er mit beiden Zähnen fertig (links, oben und unten) und hatte diese vernäht.

Danach war meine Backe schon etwas geschwollen, Schmerzen hatte ich noch keine da die Betäubung noch Wirkung hatte.
Nachdem diese nach ca. 2-3 Stunden nachlies bekam ich ziemliche Schmerzen und nahm dagegen Iboprofen 600mg die auch sofort wirkten und ich davon nichts mehr merken konnte. Leider ließen diese am ersten und zweiten Tag danach immer relativ schnell nach, deswegen wachte ich in der Nacht auch immer auf.

Meine Backe ist nochmal um einiges dicker geworden wobei die Schmerzen langsam nachlassen (heute ist der dritte Tag danach), meinen Mund bekomme ich aber immer noch nicht wirklich auf, zum Zähne putzen gehts einigermaßen.
Nehme seit dem zweiten Tag (leider etwas zu spät) Arnica und Hypernicum, außerdem habe ich Antibiotikum verschrieben bekommen, da ich einen sehr langsamen Heilungsprozess allgemein habe.

Schmerztabletten: Iboprofen 600mg oder Thomapyrin (von Paracetamol halte ich nichts, habe diese aber verschrieben bekommen). Kühlen hilft auch einigermaßen gegen die Schmerzen.

Mein Fazit: OP an sich nicht schlimm, danach: HORROR. Wenns nicht zwingend sein muss, besser lassen. Ich überlege mir gut ob ich die anderen zwei noch machen lasse. Dazu ist aber auch zu sagen, dass ist ziemlich wehleidig, gerne esse und rauche und ich das jetzt erstmal nicht machen kann.



1 Kommentar zu "Ines, 20: Nichts für schwache Gemüter"

  1. Verena

    Was ist daran Horror? Was du beschreibst, ist der 0815 Heilungsverlauf nach einer OP. Das ist eben so und man kann ja nicht erwarten, dass man am nächsten Tag alles wieder normal machen könnte?! Also ich verstehe den Erfahrungsbericht überhaupt nicht.

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