Jessica, 21: Alles halb so schlimm (Sehr ausführlich) | Weisheitszahn-OP.de

Jessica, 21: Alles halb so schlimm (Sehr ausführlich)

Jessica, 21: Alles halb so schlimm (Sehr ausführlich)

Ich habe meine beiden Weisheitszähne auf der linken Seite gestern gezogen bekommen, da sie nicht genug Platz hatten und der untere Karies hatte, dazu muss ich sagen meine waren beide schon durchgebrochen.

Zum Anfang:
Ich bin Panikpatientin und bekomme schon bei meinem normales ZA, dem ich eigentlich vertaue und der mir noch nie weh getan hat, eine Panikattacke, somit war es für mich der Horror als dieser mir bei einem Kontrollterim anfang Mai mitteilte meine Weisheitszähne müssten raus und um mich zu beruhigen empfahl er mir eine Vollnarkose, dies machte mir aber nur nochmehr Panik und somit habe ich die Praxis fluchtartig verlassen und den Rest des Tages durchgeweint, mein Fehler war auch dass ich sofort angefangen habe zu googlen, die ganzen Horrorgeschichten haben es natürlich nicht besser gemacht.
Allerdings bin ich dabei auch auf ein Video über die Entfernung unter Lachgas gestoßen und hatte schnell den Entschluss wenn überhaupt nur mit Lachgas.
Am nächsten Tag hatte ich mir einer Freundin geredet, die bereits einen herausgeschnitten bekommen hat und nur meinte das würde auch bei örtlicher Betäubung nur ecklig aber auf keinen Fall schmerzhaft, dies machte mir Mut und ich rief am selben Tag bei einem Zahnarzt in meiner Stadt an der mit Lachgas arbeitet.

Der ersrte Termin:
Dieser war Anfang Juni und sollte nur ein Beratungstermin sein, da ich vorallem beim Warten zu Panikattacken neige wurde der Termin direkt nach die Mittagspause gelegt, damit ich nicht warten müsse.
Der Artzt der sich angeblich auf Angstpatienten spezialieseirt hat, hatte mich dann allerdings am Tag des Termins einfach über eine halbe Stunde in einem Wartezimmer ohne Fenster sitzen lassen, da er länger Pause gemacht hat. Somit bin ich schon weinend ins Behandlungszimmer (einen Besprechungsraum gab es nicht).
So der Arzt ging auf meine Angst kein Stück ein und tat es nur damit ab, dass bei mir nur eine Vollnarkose möglich wäre, damit war das Gespräch für mich gelaufen und der Rest des Tages auch, meine Angst war einach nur größer geworden.

Der zweite Termin:
Nach ein paar Tagen hatte ich mich dann durchgerungen in einer Nahen Zahnklinik anzurufen, die auch mit Lachgas arbeiten sollte und habe direkt einen Termin beim Oberarzt bekommmen, der angeblich sehr einfühlsam sein. Dieser Termin war genau einen Monat später im Juli, dort angekommen musste ich nicht lange warten, aber das sollte es auch schon sein, ich wollte definitv für die Besprechun in kein Behandlungszimmer, dies habe ich beireits bei der Terminvereinbarung gesagt, es wurde allerdings vergessen und die Besprechung wurde mal eben ins Röntgenzimmer verschoben. Hier wurde zunächst ein Röntgenbild angefertigt und dann gings los, ich habe direkt meinen Wusch mit Lachgas geäußert, dieser wurde direkt abgewiesen, denn es sei laut Arzt lebensgefährlich Lachgas zu verwenden, in dieser Klinik würde man das nur bei Kinder bei kleineren Kariessachen machen (ein Wiederspruch pur!).
Der Arzt riet mir auch zu einer Vollnarkose, diese habe ich aber wehement abgelehnt, was ihm egal war, er sprach bestimmt 10 Minuten über die verschiedenen Wege der Vollnarkose und ignorierte mich komplett, somit war auch dieses Gespräch für mich beendet und meine Angst war wieder gestiegen.
Ich habe sogar meinen ZA dazu überredet im Notfall einfach das Loch zufüllen, da ich nervlich am Ende war.

Der dritte Termin:
Meine Mutter hat mich schließlich dazu überredet in der Praxis anzurufen von der ich das Youtube Video gesehen habe und dort einen Termin zumachen und es war das Beste was ich machen konnte, obwohl diese Praxis 80km weit weg war.
Bereits am Telefon war man super nett und ging bereits dort auf meine Angst ein, meinem Wunsch nach Lachgas wurde auch zugestimmt und eine Termin für Anfang August zur Besprechung vereinbart.
EInen Tag nach dem Telefonat hatte ich bereits Unterlagen in der Post und auch Broschüren zu Lachgas.
Als ich in der Praxis ankam, habe ich keine 5 Minuten warten müssen und die Besprechung wurde ein einem Besprechungszimmer gemacht, der Arzt war mega freudnlich und hat mir anghand der Röntgenbilder alles erklärt, er ist auf all meine Fragen eigeganen und hat mri sogar von einer Vollnarkose bei dem Eingriff abgeraten, da ich nur anganfe zu weinen wenn ich Panik bekomme, wäre eine örtliche Betäubung ausreichend, Lachgas war auch kein Problem und auch ghierzu beriet er mich ausführlich.
Am Ende hat er sich die Zähne einmal angeguckt und nochmals Fragen beantwortet, ich habe dann sogar einen Termin im September zur Entfernung gmacht, heirfür wurden 45min angesetzt, die er auf eine Stunde erweitert hat, damit er mehr Zeit hat falls ich Panik bekomme.

Die Zeit davor:
Ich hatte immer noch Panik weil ich nicht gedacht habe es könnte wirklich schmerzfrei sein und habe viel zu viel gegooglet, aber ich konnte es nicht lassen.
Das Wochenende vor dem Eingriff war die Hölle und dann kam der Tag an dem sie raus sollten.

Die Entfernung:
Ich bin etwas verspätet in der Praxis angekommen und musst noch ein paar Minuten warten, dann ging es los.
Der Arzt war bereits da und ich durfte mich hinlegen, er hat mich nocheinmal erklärt was er macht und mir versichert es würde nicht wehtun, dann habe ich meine Musik angemacht und er hat mir die Maske für das Lachgas aufgesetzt und die Dosis gesteigert, bis ich was gespürt habe, dies war total komisch ich habe mich sehr schnell gut gefühlt, die Angst war weg und mein ganzer Körper hat gekribbelt, als hätte ich zu viel Bier oder so getrunken.
Dann fing er mit den Spritzen an, ich war so in meine Musik vertieft, dass ich nur einen sehr leichten Pieks wahrgenommen habe, aber selsbt das war mir egal.
Als betäubt war wurde oben angefangen, anch gefühlten 10s hat der Arzt mich an der Schulter berührt und mit gesagt der Erste wäre raus, dies wurde von mir nur mit einem Oh quittiert, ich habe davon nichts gespürt.
Der Untere war ein bisschen hartnäckiger, da die Wurzel im 90Grad Winkel gebogen waren, hier musste er auch einmal nachspritzen, aber auch dieser Zahn war dann schnell raus, obwohl es hier einmal stark gezogen/ gestochen hat, aber auch das war mir eigentlich ganz egal, ich war wie in Watte gepackt.
Der komplette Eingriff hat knapp 20min gedauert und dann konnte ich gehen.

Die Zeit danach:
Das unangenehmste an der ganzen Prozedur war das kribbeln beim Nachlassen der Betäubung, ich habe bereits vorher Ibu800a genommen und somit hatte ich keinerlei Schmerzen, die Wunden spüre ich nichtmals nur mein Kifer tut vom aufhalten weh.
Die Löcher haben mich dennoch geschockt, sei wurden nicht genäht und sehen riesig aus, aber weh tut nichts.

Fazit:
Die Zeit davor war die Hölle, da ich mir selbst eine riesen Angst gemacht habe, aber der Eingriff war easy und ich lache nun selbst über mich, selbst die Zahnfee ist gekommen 🙂 Essen kann ich auch, zwar beschränke ich mich grad auf weiche Sachen aber das kauen tut nicht weh, ich habe nur etwas Angst, das was in die Wunde kommen könnte, was aber laut ZA nicht schlimm wäre.
Allen die es noch vor sich habe kann ich nur empfehlen, sucht euch eine Arzt bei dem ihr euch wohl fühlt und wenn es etwas länger dauert bis man einen gefunden hat ist es halt so, ich bin froh nicht zu den ersten Beiden gegangen zusein.
Und am besten geoogelt man nicht, obwohl das fast unmöglich ist, aber lest euch nicht die Horrorgeschichten durch, das ist nur ein minimaler Prozentsatz.
Bei Angst kann ich Lachgas nur empfehlen, es hat mir wirklich geholfen und die 70€ habe ich gerne dafür gezahlt.



Hinterlasse einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.