Elena, 19: Weisheitszahn-OP mit doppelter Kieferhöhlenöffnung | Weisheitszahn-OP.de

Elena, 19: Weisheitszahn-OP mit doppelter Kieferhöhlenöffnung

Elena, 19: Weisheitszahn-OP mit doppelter Kieferhöhlenöffnung

Hallo zusammen,

Da diese Seite mir vor meiner OP zumindest ein wenig Hoffnung gegeben hat, wollte ich jetzt selber noch meinen Senf dazu geben. Mir wurden beide Weisheitszähne oben entfernt, beide lagen noch im Kiefer, der linke komplett in der Kieferhöhle. Die Aussicht auf diese ziemlich schwierige OP war natürlich so schon unschön, da ich zusätzlich an einer schweren Angst-/Panikstörung mit spezifischen Phobien leide konnte ich die OP unter Vollnarkose durchführen lassen.

Die Narkose an sich war wie sonst auch, ich war ziemlich schnell weg und habe von der OP absolut nichts mitbekommen. Die zweite Infusion mit Schmerzmitteln kam leider nicht zustande, weil ich wohl im Dämmerzustand meinen Arm zu viel bewegt und damit den Zugang beschädigt habe, das war natürlich eher unschön.

Die Aufwachphase bestand aus sehr viel Schnodder der mir aus der Nase lief, wie mir nachher erzählt wurde mussten beide Kieferhöhlen geöffnet werden – da ist das nicht ungewöhnlich. Die OP war wohl sehr kompliziert, deshalb fürchtete ich das Schlimmste.

Mir wurden Schmerzmittel verschrieben, diese nahm ich abwechselnd im vier Stunden Takt, auch nachts – schon an Tag drei kam ich ohne Schmerzmittel aus. An Tag zwei war eine Kontrolluntersuchung, da sah alles super aus. Die Schwellung kam erst nach drei Tagen und ging quasi ohne Kühlung weg – wobei zu kühlen prinzipiell natürlich empfehlenswert ist.

Ich habe mich einige Tage lang nur durch Suppe und Babybrei ernährt und Wassereis gegessen, mein Kiefer ging leider kaum weit genug für einen kleinen Löffel auf. Ich musste zwei Wochen lang Nasenspray benutzen und durfte nicht schnäuzen, nach einer Woche kamen die Fäden raus – auch das war quasi schmerzlos und hat nur leicht gezwickt, also war auch das wirklich gut aushaltbar.

Alles in allem bin ich sehr froh es hinter mir zu haben, es war nicht halb so schlimm wie ich es befürchtet hatte und ich habe mich in der Praxis in guten Händen gefühlt. Kopf hoch, es geht wirklich schneller vorbei als man denkt, besonders, wenn man sich gut ausruht und an die Anweisungen hält.



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