Örtliche Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose: Wo ist der Unterschied?

Eine örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) schaltet das Schmerzempfinden stellenweise aus, man bleibt voll bei Bewusstsein.
Beim sog. Dämmerschlaf (Sedierung) wird ein Beruhigungsmittel über eine Vene verabreicht, das entspannend und angstlösend wirkt. Man fühlt sich sehr schläfrig und bekommt kaum mit, was mit einem und um einen herum passiert. Zumindest ist es einem recht egal.

Man atmet selbständig weiter und kann in begrenztem Umfang auf Anweisungen des Zahnarztes reagieren. Um sicherzugehen, dass keine Schmerzen auftreten, wird das Gebiet um die zu entfernenden Weisheitszähne zusätzlich örtlich betäubt.
Bereits etwa 30 Minuten nach der Weisheitszahnentfernung kann man (zusammen mit einer Begleitperson) die Praxis wieder verlassen.

Eine Narkose (Allgemeinanästhesie) führt zu vollkommener Bewusstlosigkeit, Schmerzausschaltung und Muskelentspannung, man wird künstlich beatmet. Die Belastung für den Körper ist höher als beim Dämmerschlaf. Nach dem Eingriff muss man noch einige Stunden zur Beobachtung in der Praxis bleiben.


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