Wie groß ist die Gefahr eines Kieferbruchs?

Kieferbrüche während oder nach Weisheitszahn-OPs sind extrem selten. Sie treten bei weniger als jedem 100.000sten Patienten auf und sind meist die Folge von fortgeschrittenem Knochenschwund (Osteoporose).

In den ersten Monaten nach der Operation sollte allerdings vermieden werden, auf sehr Hartes zu beißen, um den eventuell noch geschwächten Kiefer nicht zu überlasten.



29 Kommentare zu Wie groß ist die Gefahr eines Kieferbruchs?

  1. Bernd

    Hi
    Dann bin ich jz wohl einer von 100.000 der einen Kieferbruch davon erhalten hat. 29 Jahre – sportlich und ich habe ganz bestimmt auch keine Osteoporose oder Osteochondrose.
    Tja thats life

    • WasaKnäcke

      Wurde es dann geschient?

    • Lea

      Ich bin jetzt auch Mitglied im Club…Und ich bin Kerngesund. Habe jetzt Titan im Kiefer.

  2. Tonsi

    Aloha – gehöre mit 25 Jahren, weiblich, auch seit dem 3.2.2013 zu den
    Opfers einer Körperverletzung durch Zahnarzt, welcher im Bereitschaftsdienst – Sonntag
    40 Minuten werkelte.
    Die Österr. Donauversicherung lehnte vorerst jeden Schaden ab.
    Hätte wohl nach der Weisheitszahn Operation
    „offensichtlich eine Selbstverstümmelung (TRAUMA) vorgenommen.
    Weisheitszahnoperationen benötigen wegen der Komplikationen
    VORHERIGE Erledigung diverser Dinge.
    (Checkt Websites für Tipps)
    Niemals nach Erstbesuch sofort ziehen lassen.
    Ärzte geben nicht ausreichend Auskunft über Folgen.
    Ärzte sind motiviert durch die zu erwartenten Honorare, und nützen vielleicht
    auch den momentanen Schmerzfaktor aus.

    • WasaKnäcke

      Versicherung anzeigen wegen übler Nachrede / behauptung falscher Tatsachen. „Ärzte“ sind nicht alle gleich. Ich wurde umfassend beraten.

  3. kati

    Hallo,

    auch ich habe bei einer Weisheitszahn-OP (Unten rechts und links) einen Kieferbruch erlitten, allerdings erst 3 Wochen nach dem Eingriff.
    Die OP war nicht so einfach, Zähne waren saßen sehr tief und fest, allerdings war mir nicht klar, dass der Kiefer derart geschwächt sein könnte, dass er bricht.
    Ich bin jedenfalls nur darauf hingewiesen worden, bis zum Fäden ziehen nichts Hartes zu essen, körperliche Anstrengung zu vermeiden, das wars. Ich habe auch danach noch nicht alles essen können und immer vorsichtig gekaut. Trotzdem hat der Kiefer „schlapp gemacht“
    So extrem selten scheint diese Komplikation also nicht zu sein.

    • WasaKnäcke

      Kommt unten häufiger vor als oben.

  4. kati

    PS
    Bei mir liegt kein Knochenschwund, Osteoporose oder sonstiges vor, das ist alles ärztlich untersucht worden. Der Kieferbruch muß also eindeutig als Folge der OP gesehen werden.

  5. Jessie

    Ich habe bisher 3 Weisheitszähne gezogen bekommen. Bei dem oben links hat es jedoch zuerst ein Zahnarzt probiert der dann auch noch abgerutsch ist und mir noch ein stück von dem da noch stehenden weisheiszahn abgebrochen. In der Kieferchirurgie war die Ärztin ziemlich sauer über den Vorfall,weil Zahnärzte die Finger davon lassen sollten. Sie hat den Zahn im Handumdrehen raus gehabt-> Medeco Zahnklinik Düsseldorf sehr zu empfehlen.

    Durch das Abrutschen des Zahnarzes habe ich bis heute, 2Monate danach, Schmerzen bis ins Jochbein links bei weiter Öffnung des Kiefers.
    Also niemals den Zahnarzt dran lassen,der hat das passende Werkzeug nicht dafür außerdem!!!!!

  6. Hanah

    Hallo,

    jetzt bekomme ich wieder Angst, nachdem ich mir eure Kommentare durchgelesen habe -.- mir wird schon seit meinem 17ten Lj dazu geraten, sie endlich ziehen zu lassen, hatte aber immer Angst, da ich ich damals schon solche Dinge gehört habe. Nun war ich langsam wieder bereit, mir doch einen Termin geben zu lassen und habe mir gerade eure Kommentare durchgelsen -.-
    Welche Folgen hat so ein Kieferbruch ?

  7. BERND

    die folgen bei mir waren massiver schmerz beim beissen und 2 monate nur brei essen. zum glück ist der kiefer von selbst wieder verwachsen. mit pech hätte das leicht eine op bedeuten können…
    kieferbruch ist aber doch die ausnahme, ich würd mir wieder einen ziehen lassen…

  8. Stephan

    Was du fürn Blödsinn redest Jessie ^^…..

    Bei mir hat die Zahnärztin sogar einen Weisheitszahn rausoperiert! OPERIERT, hat 20 min gedauert weil der Zahn extrem tief und etrem schräg lag, so das er mit der Krone an der seite meines Backenzahnes war, sie hat das aber wunderbar hinbekommen und am Mittwoch bekomme ich die nähte raus, habe zwar noch schmerzen aber nach so einem Eingriff normal und die schmerzen werden von Tag zu Tag weniger. Das war auch mein letzer Zahn, die anderen 3 gingen ohne Probleme raus binnen sekunden. Also erzähl nicht das ein Zahnarzt keinen Weisheitszahn ziehen darf, ur weil paar so Volldeppen rumlaufen die sich Zahnarzt schimpfen 🙂

  9. Während der OP (2 Monate her) hatte ich auch extreme Angst um meinen Kiefer, da die Zähne horizontal lagen und man sie brechen musste und sogar ein Stück Kiefer abgeschliffen hatte. Außerdem war der Arzt sehr rapiad! Doch zum Glück ist nichts passiert und mittlerweile ist auch alles verheilt.. ganz ohne Kieferbruch.

  10. Noah

    Hey ich bin 14 ubd habe jetzt vor zwei Tagen meine beiden letzten Weißheitszähne raus operieren lassen. Ich selber habe keinen Kieferbruch und ich kenne viele andere die auch keinen erlitten haben, also ist dieser Kieferbruch wohl doch eher selten und wenn man nicht gerade harte Brötchen isst sollte da nichts passieren und man sollte sich keine großen Sorgen machen.

  11. Noah

    Hey ich bin 14 und habe jetzt vor zwei Tagen meine beiden letzten Weißheitszähne raus operieren lassen. Ich selber habe keinen Kieferbruch und ich kenne viele andere die auch keinen erlitten haben, also ist dieser Kieferbruch wohl doch eher selten und wenn man nicht gerade harte Brötchen isst sollte da nichts passieren und man sollte sich keine großen Sorgen machen.

  12. Martin

    Mir wurden am Montag ebenfalls die Weisheitszähne gezogen (alle 4), diese hatten jedoch noch keine Wurzel ausgebildet (bin erst 15). Besteht da ebenfalls das Risiko eines Kieferbruchs, als wenn ich die OP eben einige Monate/Jahre später hätte ausführen lassen (=> dann mit ausgebildeter Wurzel)?

  13. Noah

    @Martin
    Ich glaube, dass das mit dem Kieferbruch sehr selten ist. Ich habe davon noch nie zuvor gehört und ich denke es passiert wenn man auf etwas wirklich hartes beist ( So wie ein Korn oder so)! Ich habe jetzt nicht auf mein Essen geachtet nach meinen Operationen und mir ist auch nichts passiert. Bestimmt war da auch was hartes bei. Ich würde mir da keine Gedanken machen.

  14. nadine

    Hallo
    Ich musste letzte woche links unten meinen Weisheitszahn raus operieren. Er war noch sehr tief und deshalb musste meine Zahnärztin aufschneiden und den zahn in 4 Stücke brechen. Nun habe ich bemerkt, dass meine Zähne auf der linken Seite nicht mehr so aufeinander passen wie vor der OP und das ich beim Kieferknochen wie einen spürbaren „Hügel“ habe. Könnte das ein Kieferbruch sein? Wäre froh um schnelle Antworten.

  15. Noah

    @Nadine
    Keine Sorge das ist kein Kieferbruch und das der ganzen Mund sich daran gewöhnen muss ihn ja klar (Deshalb das Gefühl, dass deine Zähne nicht mehr aufeinander passen). Allerdings klingen die kleinen „Hügel“ nach einer starken Entzündung! AUF JEDENFALL DEN ZAHNARZT AUFSUCHEN! Die werden dir helfen!

    Lg Noah

  16. Florian

    Ich habe bei beiden unteren Weißheitszähnen (separat entfernt) eine Tortur erlebt.. Sie waren beide liegend und mit Kiefer verwachsen; hat bei beiden über 1h gedauert und war für den Kieferchierurgen und für mich eine ziemliche Anstrengung. Er hat meistens sogar Pause machen müssen, weil ihm die Kraft ausging. Jedoch sei ich ein einer seiner härtesten Fälle gewesen 🙂 Zum Kieferbruch kann ich folgendes sagen: er hat mich sogar davor gewarnt dass er sehr viel Kiefer entfernen musste und es so zu einem Kieferbruch kommen kann. Jedoch hat er so viel Druck auf den Kiefer ausgeübt, dass ich nicht wissen will wann so ein Kiefer bricht – bei mir hat er beide Male ziemlich viel ausgehalten. Und auch danach hatte ich keine Probleme (habe Kieferaufbaumittel in die Wunde bekommen). Also würde auch eher behaupten, dass es ungewöhnlich ist..

    lG

  17. Tom

    Tja so selten ist es wohl doch nicht!
    Mein Kiefer ist drei Wochen nach der Weisheitszahn OP
    gebroche beim abbeissen an einer Toastscheibe 🙁

  18. Mein Weisheitszahn im Unterkiefer lag tief und schräg. Die OP bei einem Kieferchirurgen war sehr schmerzhaft und dauerte eine 3/4 h. Die Spritzen hatten wohl aufgrund einer leichten Entzündung nicht richtig gewirkt. Nach der OP erhielt ich keinen Hinweis auf die Gefahr eines Kieferbruchs. Zehn Tage nach der OP biss ich (immer noch vorsichtig) in ein Brötchen (ein Tag alt, weich, aber etwas zäh) und vernahm einen heftigen Knall, den auch meine Frau, die mir gegenüber saß, deutlich hörte. Ich war geschockt und nahm zunächst an, dass eine ganze Zahnreihe weggebrochen war. Wieder beim Chirurg war dem auch sofort klar, dass es einen Bruch gegeben haben muss.

    Bisher hatte ich keine Schlechten Erfahrungen mit Zahnärzten gemacht, wohl auch, weil ich trotz meines Alters von 65 Jahren noch recht gute Zähne habe. Entsprechend arglos hatte ich mich in die Zahn-OP begeben. Dass dabei auch der Kiefer geschwächt werden könnte, kam mir nicht in den Sinn. Schade, dass ich dieses Forum zu spät entdeckt habe.

    Nun ein weiteres Problem: Ober- und Unterkiefer wurden durch Gummizüge verbunden (Maxillo-Mandibuläre Fixation). Sprechen ist somit für Wochen kaum möglich; für mich als Selbsständigen kommt das einer Geschäftsaufgabe gleich. Auch dazu wurde ich vorab nicht richtig informiert, sonst hätte ich die Fixation nicht machen lassen. Ich hätte – wie jetzt auch – mein Essen gequirlt durch einen Schlauch zu mir genommen, aber eben noch sprechen können. Mit geeigneten Mitteln hätte ich mir für die Nacht den Kiefer hochgebunden. Das gilt aber auch nur für meine Situation, in der ich zwischen zwei gewichtigen Dingen abwägen muss: Geschäftsaufgabe oder schlecht zusammengewachsener Kiefer.

  19. Ramona

    Dann gehöre auch ich zu den seltenen Exemplaren. Habe einen Bruch erlitten, Zahnarzt hat es erst geglaubt, als er es auf dem Röntgenbild gesehen hat. Ich bin 37 und auch fit, passiert ist es beim abbeißen eines Brötchens. Es soll von alleine heilen, jetzt ist erst mal essen, das man nicht kauen muss, angesagt :/

  20. Ilona

    Bei mir war es keine Op sondern eine 18 extrahierung von einem bereits herrausstehenden Zahn.
    Seiddem habe ich ein fehlenden Gegenbiss sowie knackgeräusche beim hin und her bewegen.
    Kein Gefühl mehr auf der rechten Seite.
    Kiefergelenkbruch schon seid fast 2 Jahren.
    Welche Folgen kann das haben wenn ich diesen nicht behandeln?
    Mfg ilona

  21. Karin

    ich gehöre auch zu den seltenen Betroffenen!
    Operative Enfernung des querliegenden Weisheitszahnes. Nach einer Woche Bildung eines riesen Abzess. Falsche Behandlung im Krankenhaus. Nach einer Woche Verabschiedung mit der Bemerkung ich solle Geduld haben. Der Mund ging nicht mehr auf und die Backe nahm unmenschliche Formen an. Die Schmerzen waren unerträglich! Dann Not Op wo der Abzess geöffnet wurde. Die Entzündung war in den Knochen gezogen und dieser war teilweise weg gefressen. Und nach zwei Wochen ist er an mehreren Stellen und auch am Gelenk gebrochen.. Zähne wurden auf einander gebunden und 4 Wochen später Op mit Titanplatte und Knochenspende von der Hüfte. Das ist jetzt 3 Jahre her und ich bin noch immer in Behandlung bei der Physiotherapeutin weil der Muskel stark verkürzt ist. Der Narbenzug (aussen) ist ebenfalls seh störend.
    Meine Nachbarin erlebt momentan das Gleiche bei einem anderen Zahnarzt! Selten? Nein..

  22. Bibi

    Auch ich gehöre zu den seltenen Exemplaren die einen Kieferbruch erlitten haben:-( Bin weiblich, 42 Jahre und sportlich. Bei mir ist es auch erst eine Woche nach der Weisheitszahn-OP beim Abbeißen in ein härteres Brot passiert! Es hat mir kein Mensch erzählt, dass man derart aufpassen muss und der Kiefer
    so geschwächt ist. Jetzt ist erst mal Breiessen, weder Lachen, Quatschen noch Gähnen angesagt…bekomme langsam schon Depressionen…

  23. Daniel

    Hallo,
    auch ich, männlich 42 Jahre habe 4 Weisheitszähne entfernt bekommen. War nicht schön, verlief aber gut. Drei davon waren retiniert, also noch nicht durchgestoßen. Etwas über zwei Wochen nach der Operation vernahm auch ich beim Biss in ein ein weiches halbes Brötchen einen Knall. Erschrocken bin ich sofort in die Kieferchirurgie einer großen Klinik gefahren. Laut Arzt nach klinischem Befund und Röntgen: es müsste sich um einen Bruch handeln, hier ( mir dem Mauszeiger auf dem Bild) könnte etwas sein. Hörte sich sehr vage an. Man empfahl mir, die konservative Methode mit Schiene und Verdrahtung. Schmerzen habe ich fast keine, klar, kauen mache ich für zwei drei Monate jetzt mal nicht.

    Hat jemand hier Erfahrung mit der Heilung des Kieferbruchs ohne medizinischen Eingriff, also nur durch Schonung?
    Bernds Beitrag von oben scheint ja so ein Fall gewesen zu sein. Danke für evtl. Erfahrungsaustausch.

  24. Micha

    ich(38j ebenfalls sportlich) habe ebenfalls einen kieferbruch bei der entfernung der beiden unteren weisheitszähnen davongetragen. aber meine zähne lagen quer und sehr nahe am unterkiefer. linke seite gebrochen, rechte seite angebrochen. habe jedoch durch die vollnarkose nix mitbekommen, der arzt meinte das es passiert ist aber das risiko ist sehr selten und ich wurde auch aufgeklärt. am folgetag dann im krankenhaus nächste op wo sie den kiefer gerichtet haben und mir metallplättchen zur stabilisierung eingesetzt haben, die nach 6 monaten wieder entfernt werden. darf auch 6 wochen nur weiche kost zu mir nehmen und sport darf ich dann auch machen, jedoch keinen kontaktsport( fußball, handball ect.) das brechen des kiefers ist wirklich sehr selten und bei jungen menschen ist das risiko sehr gering, da die zähne noch nicht komplett ausgebildet sind und auch der kieferknochen noch relativ weich ist.

    also nicht immer vom schlimmsten ausgehen und panik schieben. das risiko ist da aber wo besteht kein risiko?

  25. Pia

    Ich hatte meine OP (nur eine Seite) vor drei Wochen und bisher ging – toi toi toi – alles gut. Obwohl der Zahn sehr tief im Kiefer lag und Knochen abgetragen werden musste und der Kiefer laut meinem Arzt sehr instabil ist. Mein Glück war, dass mich der Kieferchirurg und ein Freund, der auch Zahnarzt ist, gut aufgeklärt und mir ein paar Tipps gegeben haben.
    – Laut meinem Arzt sollte ich mindestens zwei Wochen weiche Kost essen; ein Steak aber, das sagte er ganz klar, darf es erst nach sechs Wochen geben, wenn der Kiefer sich wieder soweit stabilisiert hat.
    – Sie hatten schon öfters Fälle, dass Patienten, denen es schnell wieder gut ging und die kaum Schmerzen hatten, zu früh in ein Brötchen gebissen haben – dabei kann der Kiefer brechen.
    – Erfahrungsgemäß passieren viele Kieferbrüche erst in der 3.,4. oder 5. Woche nach der OP, hieß es: Weil sich die Leute dann wieder gut und gesund fühlen und sie normal kauen und den Kiefer zu stark belasten.
    – Und, last but not least: Ich wurde vor einem zu herzhaften „Abbeißen“ mit den Schneidezähnen gewarnt – das sei eine Bewegung, die oft unterschätzt werde.

    Ich schreibe das nur, weil mir beim Durchlesen dieses Forums auch auffiel, dass der Biss ins Brötchen oft der Auslöser war. Ich selber breche mir immer noch kleine Stücke vom Brot ab und kaue sie sehr vorsichtig auf der gesunden Seite des Gebisses, um nichts zu riskieren. Vielleicht können wir ja mit ein bisschen Erfahrungsweitergabe dem ein oder anderen Kieferbruch noch vorbeugen 🙂

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