Annika, 20: Es ist lange nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt! | Weisheitszahn-OP.de

Annika, 20: Es ist lange nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt!

Annika, 20:  Es ist lange nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt!

Vorab erstmal: es ist lange nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt!
Ich habe am Mittwoch alle vier Weisheitszähne mit lokaler Betäubung rausbekommen und es war überhaupt kein Problem. Vorher war ich – auf Grund von sämtlichen Horror Geschichten, die man zu hören bekommt – schon ziemlich aufgeregt. Um euch diese Angst zu nehmen, möchte ich euch hier meine Erfahrungen mitteilen. J Ich war um 13:30Uhr dran und habe den morgen noch mit Shoppen in der Stadt verbracht. So war ich einigermaßen abgelenkt und habe nicht zu sehr an die OP gedacht.
In der Praxis angekommen, musste ich kurz warten und dann ging es los. Ich wurde in das Behandlungszimmer gebracht und habe von einer Zahnarzthelferin einen Ball bekommen, den ich gegen die Aufregung kneten konnte.
Dann kam der Arzt und hat losgelegt. Er war echt super, hat alles genau erklärt, was er macht und auch ein bisschen Small-Talk gehalten. J Das war wirklich beruhigend.
Er hat erst mit einem Spray die Oberfläche betäubt, sodass nicht mal die Spritzen wehtaten. Vor denen hatte ich nämlich auch ziemlich Angst.
Er hat dann unten angefangen. Ich hatte wirklich keine Schmerzen. Es ist zwar ein starker Druck den man spürt, wenn er versucht die Zähne rauszubekommen, aber es tut wirklich gar nicht weh! Die beiden Zähne unten haben etwas länger gedauert, da sie teilweise noch unter den anderen Zähnen lagen. Als diese beiden dann raus waren, ging es oben weiter.
Die beiden Zähne oben gingen aber super schnell raus und dann war es auf einmal schon geschafft. Und das ganz ohne Schmerzen. Alle Aufregung war umsonst.
Es wurde dann noch direkt ein Röntgenbild angefertigt, um sicher zu gehen, dass auch alles raus ist. Nach einer Stunde war ich dann schon mit allem durch und durfte nach Hause.
Ich bin von der Praxis sogar zu Fuß nach Hause gegangen. Zuhause musste ich noch etwas auf ein Taschentuch beißen, da die Blutung noch nicht aufgehört hatte. Das war etwas ekelig, aber auch kein großes Problem.
Ich habe dann direkt eine Schmerztablette genommen, wie mir mein Arzt empfohlen hatte. Das war allerdings mit einem betäubten Mund etwas schwer. 😀 An dem Tag habe ich dann nichts mehr gegessen, da ich auch keinen Appetit hatte. Am Morgen danach gab es dann Apfelmus und eine zermatschte Banane. Mittags dann Suppe, Kartoffelbrei, Spinat, Griesbrei und Ei im Wechsel. Das habe ich dann noch den nächsten Tag weitergemacht. Am 3. Tag nach der OP gab es dann schon Nudeln mit Lachs.
Ich bin auch bereits am ersten Tag nach der OP eine große Runde spazieren gegangen und war in einem Cafe. Am 2. Tag schon Shoppen und so weiter.
Am 4. Tag ging es dann schon wieder ins Fußball Stadion. J Es war also wirklich kein Problem! Die ganzen Horror Storys sollte man sich am besten gar nicht durchlesen – es ist wirklich Quatsch! Man spürt zwar die angeschwollenen Wangen, aber das war es auch schon. Die waren bei mir übrigens auch nicht besonders schlimm. Man konnte sich ohne Probleme in der Öffentlichkeit sehen lassen. J Übrigens ein Tipp noch: Ich habe direkt nach der OP begonnen Traumeel und Arika zu nehmen. Vielleicht hat auch das dabei geholfen, dass ich nicht so dicke Wangen hatte. Und zu den Schmerztabletten: da habe ich in der gesamten Zeit nur 3 Stück genommen. Und die waren auch nur auf Empfehlung des Arztes. Also ganz entspannt!
Macht euch keine Sorgen – es ist halb so wild!



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