Monika, 18: große angstmacherei um NICHTS! hatte keine schmerzen, nachblutung, schwellung-NICHTS! :-)

Monika, 18: große angstmacherei um NICHTS! hatte keine schmerzen, nachblutung, schwellung-NICHTS! :-)

Mir wurde erstmal ein unterer Weisheitszahn gezogen und darüber werde ich jetzt kurz berichten, vorab: es war SUPER unkompliziert!
Die OP(unter örtl. betäubung)ging schnell und es war überhaupt nicht schlimm,man hat keine schmerzen,(und die betäubungs-spritze ist echt nicht groß und es pickst nur kurz!), man merkt nur natürlich dass der arzt am zahn runrüttelt und zieht, aber es ist nichts unangenehmes!

glücklicherweise konnte er meinen zahn mit einer zange ziehen, musste also nicht operieren(=aufschneiden), außer ein kleines wurzelstück das abgebrochen ist, was er dann mit dem bohrer rausbohren musste. (der war natürlich erstmal ziemlich laut und ziept, aber man gewöhnt sich dran ^^) Dann hatte ich schon angst und dachte, ich werde fürchterliche schmerzen haben wenn die betäubung nachlässt, denn so wie er da rumgestochert hat….

aber zu meiner überraschung hatte ich KEINE SCHMERZEN, KEINE NACHBLUTUNGEN und sogar KEINE SCHWELLUNG, auch nicht in den nächsten tagen!! [das heißt, ich hatte KAUM schmerzen, also ich brauchte auf jeden fall keine schmerztablette, und es war eher nur so’n gefühl, dass ich meine zähne spür, aber weiter nichts deswegen würde ich es nicht einmal schmerz nennen!] ich hab dann am ersten tag nur brei und so gegessen aber dummerweise abends grießbrei(was ja viel milch enthält)gemacht, und gleich danach im internet gelesen, dass man gar keine milchprodukte essen darf, weil das superfiese entzündungen hervorrufen kann! (das thema ist allerdings sehr umstritten) – dann hatte ich natürlich panik! und so aß ich die nächsten tage nichts mit milch, einfach nur zur sicherheit! überhaupt aß ich die nächsten tage wenig, nur kartoffel-und babybrei, suppen… obwohl ich ja auf der anderen seite prima kauen konnte! aber um nichts zu riskieren, wollte ich abwarten…

dann irgendwann nach 4 tagen hab ich allerdings auch wieder versucht ein brot zu essen, was auch super funktionierte! trotzdem blieb ich vorsichtig…erst als fast ne woche vorbei war, hatte ich kein bock mehr und hab wieder relativ normal gegessen, halt immer auf der anderen seite! das war auch wirklich das einzig nervige nach der op, denn ich woltle natürlich endlich wieder essen^^ nach ner woche war ich dann beim fäden ziehen(dauert 5 sekunden und ist n klacks) und als ich den arzt fragte, ob ich wieder michprodukte essen darf, meinte er erstaunt; klar, das durften Sie nur den ersten tag nicht! NA TOLL! 😀 meine angst war also total unbegründet und deswegen mein tipp: wenn ihr wieder essen könnt, dann macht es auch!!

wenn mir der nächste weisheitszahn gezogen wird, werd ich auf jeden fall am 2. tag wieder normal essen, nicht nur milchprodukte, sondern ALLES, was ich kauen kann!!

das war also das einzig blöde an der ganzen sache, aus der ich aber jetzt gelernt habe 🙂 also leute: es ist echt nicht schlimm, es wird nur sooooviel wind drum gemacht obwohl es ne ganz normale zahnziehung ist!!(in meinem fall zumindest) die op ist soo harmlos und schnell vorbei, in den meisten fällen hat man auch wirklich KEINE schmerzen danach, und hungern müsst ihr auch nicht!

ich hab noch n paar weisheitszahn-ops vor mir, aber nach der ersten super op sag ich nur: die weiteren können kommen! 🙂



8 Kommentare zu Monika, 18: große angstmacherei um NICHTS! hatte keine schmerzen, nachblutung, schwellung-NICHTS! :-)

  1. Jasmin

    also mir wurde am freitag unten links der weisheitszahn ausgegraben. und ich zu meinem teil haben schmerzen wie sonst was. kann nachts kein bisschen schlafen und bringe mich nur noch mit ibuprofen durch den tag !!
    ich kann so gut wie gar nichts essen weil ich den mund weder weit genug aufbekomme noch kann ich richtig zu beißen.
    Durch die fäden ist alles in der hinteren gegend des ‘lochs’ aufgeratscht und tut dadurch nur noch mehr weh. !

    als nichts würde ich den mist nicht bezeichnen. nochmal werde ich das nicht machen !!!

  2. Keule

    Warte mal ab… Dachte auch dass das n klacks wird, da die ersten beiden WHZ auch so problemlos rausgingen….

    Tja , die nächsten beiden nicht…

  3. Eule

    Also liebe Monika, freut mich das es bei dir so Problem ablief aber man kann es nicht abtun, als wäre es ein klacks!
    Mir wurde heute unten rechts ein Weisheitszahn entfernt. Mit aufschneiden, mit allem drum und dran. Wer das wackeln und das zerren am Zahn als nicht unangenehm empfindet, ist echt komisch… Und ich bin schon echt hart im nehmen! An Mittagsschlaf war nicht zu denken und danke dafür das es schmerztabletten gibt. Und zu alledem ist es auch angeschwollen. Es ist nicht so das es nicht auszuhalten ist, dennoch sollte man wissen worauf man sich einlässt und es nicht machen, wenn es nicht zu 100% nötig ist, denn auch Weisheitszähne Können gebraucht werden!
    Also gehabt euch wohl und allen die es ebenso hinter sich gebracht haben! Gute Besserung!!!

  4. josi

    Hallo,

    mir wurden bis jetzt auch 2 Weisheistzähne gezogen und beide waren Problemlos entfernt worden. Auch danach hatte ich keine Schmerzen etc. konnte normal essen.

    Das ist bei jedem anders und niemand kann mit seiner Erfahrung für die Gesamtheit sprechen. Manche haben riesen schmerzen und manche merken nichts oder besser gesagt nicht viel danach. Es ist ja nicht so als wäre danach nichts zu spüren. man merkt schon das was “komisch” ist, aber keine schmerzen.

    Zusagen, dass du komisch bist weil du das ziehen nicht unangenehm fandest ist totaler quatsch. Ich fands ebenfalls nicht als sehr unangenehm.

    Lg,
    Josi

  5. Monika(Verfasser des Berichts)

    Also, da mir letzte Woche mein zwieter unterer Weisheitszahn gezogen wurde, war ich nach laaanger Zeit mal wieder auf dieser Seite, und sehe erst jetzt die Kommentare! Um das mal klarzustellen: es tut mir leid, wenn Leute sich etwas angegriffen (oder so) fühlen durch meinen sehr positiven Bericht und meine lockere Sicht nach der OP! Ihr habt ja recht, das war nur meine PERSÖNLICHE erfahrung und bei anderen läuft es nicht so schön ab und manchmal sogar richtig kompliziert und sehr schmerzhaft! Vielleicht hätte ich doch reinschreiben sollen, dass es nur für MICH ein Klacks war, dass ich quasi Glück hatte! Aber ich wollte besonders den Leuten Mut machen, die eine riesen Panik vor der OP haben und immer nur Horrorgeschichten darüber hören! bei mir war es vorher genauso, und ich hatte echt Angst vor der OP und dann hab ich erst gemerkt, dass oft (nicht immer 😉 ) total übertrieben wird mit der Angstmacherei! (Und schließlich dient diese Website ja auch dazu, Leuten die Angst vor der OP zu nehmen!)

    So, jetzt noch ganz kurz zu meiner 2. OP: also es war im Prinzip wieder alles unkompliziert & gut, nur nicht ganz so toll wie beim letzten Mal, also hatte diesmal schon ne geschwollene Wange und auch am ersten Abend leichte Schmerzen, hab aber ne Tablette genommen und hatte danach die ganze Nacht und auch die nächsten Tage keine Schmerzen mehr! Der Mund ging lange nicht ganz auf, deswegen konnte ich auch nicht fest essen, aber so ca. nach 3-4 tagen ging das wieder ganz gut 🙂 Heut wurden die Fäden gezogen & jetzt ist alles wieder komplett normal! 🙂
    Noch kurz was zu Eule: Ich muss dir nach dieser OP damit recht geben, dass es doch ziemlich unangenehm ist, das ganze Ziehen und Zerren! Letztes Mal hatte ich es irgendwie ncith so wahrgenommen aber diesmal schon sehr! Trotzdem ist das kein Weltuntergang & geht auch schnell vorbei! Und @ Josi: Danke für die unterstützenden Worte! 🙂

  6. Martin

    Also, dass solch eine OP-Erfahrung absolut subjektiv ist, zeigt mein Fall. Ich bin selbst auch Mediziner und habe darauf also auch noch mal einen etwas abgeklärteren Blick. Ich wurde von meinen Zahnärzten jedes Jahr bei der Kontrolle darauf hingewiesen, meine beiden seit nun mehr als 10 Jahren (aktuelle 26 Jahre alt) unveränderten halb draußen stehenden Weisheitszähne im Unterkiefer, die bisher keine Probleme machen, prophylaktisch ziehen zu lassen. Ich selbst musste mir als Teenager zwei gesunde Backenzähne im Oberkiefer zwecks Platzmangel und fester Zahnspange ziehen lassen und fand das schon wirklich grenzwertig, 3-jähriger Dauerdruckschmerz in beiden Zahnreihen inklusive. Ich bin also schon einiges gewöhnt und halte sonst auch viel aus. Selbstverständlich bin ich mir auch über die (möglichen) Risiken einer jeden Operation bewusst. Ich selbst werde meinen Patienten auch immer über Für-und-Wider einer OP-Indikation aufklären. Es ist NIE, NIE, NIE eine leichtfertige Entscheidung schwerwiegende Veränderungen am Körper vorzunehmen, weil man nie voraussehen kann, wie der individuelle Patient auf die Maßnahmen reagiert. In “Monikas Fall” ist es selbstverständlich erfreulich und wünschenswert, dass alles so entspannt abgelaufen ist.
    Bei mir hingegen sind über den 3. post-operativen Tag hinaus die Schwellungen in Mund-, Wangen- und Unterkieferbereich so stark angewachsen, dass, mein Kopf eine ödematöse Birnenform angenommen hatte, ich meine Lippen nicht mehr schließen konnte. Der Umfang hat sich mehr als verdoppelt und ich habe einen richtigen “Mumps-Kropf” bekommen. Die Gesichtshaut von den Ohren abwärts spannt und kribbelt, aufgrund von Flüssigkeitsablagerungen und Hämatomen wegen Nachblutungen in den Backentaschen beidseits. Bei der Anästhesie musste bei mir 2-mal nachgespritzt werden, weil das Lokalanästhetikum nicht ausreichend wirkte. Insgesamt hat die ganze Prozedur 75 Minuten gedauert und selbst die Professorin für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie kam ziemlich ins Schwitzen, ich hatte sie vorher über meine erfahrungsgemäß widerstandfähigen Zahnstatus informiert. Noch in der ersten Nacht war an Schlafen wegen starker Hitze und Schwitzen sowie der bohrenden Schmerzen nicht zu denken. Ibuprofen und Paracetamol als nicht-verschreibungspflichtige Medikamente helfen sehr gut. Dass man gerade so einer verfahrenen Situation nicht gern essen mag, weil der de Mund aufgrund der Schwellungen nicht weiter als 1,5 cm zu öffnen ist und Suppe schlürfen zu einer unangenehmen Sache machen kann, brauche ich hier nicht zu erwähnen. Der “durchschnittliche Patient” bewegt sich sicherlich zwischen diesen beiden Geschichten, aber es weist eben in besonderem Maße, dass es wichtig ist, die Risikofaktoren und Umstände mit zu betrachten. Das ist das Operationsalter, je jünger, desto in der Regel einfacher und komplikationsfreier die OP. Dann speilen Raucher-/Alkohol-/Medikamentenanamnese, Vorerkrankungen (z.B. Diabetes, Hautkrankheiten, multiresistente Erreger, immunsupprimierende Erkrankungen/Therapien, Blutgerinnungsstörungen), Allergien und Zahnstatus im Allgemeinen eine Rolle. Diese vielen Variablen lassen also einen allgemein sorglosen Umgang mit dem Thema nicht zu. OPs insbesondere sind eine individuell zu prüfende Gewissensentscheidung einer jeder einzelnen Person, die sich operieren lassen will, denn mit den möglichen (längerfristigen ) Nebenwirkungen muss der/die Betreffende dann selbst umgehen lernen.

  7. Otto

    Hatte gestern Weisheitszahn OP re. unten mit Rauschnarkose, weil der Kieferchirurg das empfahl und sich der Zahnarzt aufgrund der schwierigen Lage nicht drübertraute. Weder habe ich von der OP (ca. 1h) was mitbekommen noch hatte ich Schmerzen oder war geschwollen. Heute, also ca. 36h nach der OP, habe ich schon wieder normal gegessen, aber natürlich auf der anderen Seite gekaut. Für mich war jedenfalls alles halb so wild und ich bin mir sicher, dass auch die nächsten Tage bei etwas Vorsicht problemlos verlaufen werden. Hab mir das alles schlimmer vorgestellt.

  8. sari

    Hallo zusammen,
    ich habe heute zwei Weisheitszähne raus bekommen und hab mir auch viel zu viele Gedanken gemacht, weil ich viel schlimmes darüber gelesen habe…
    Von meiner Erfahrung kann ich nur berichten: die Op hat keine 10 Minuten gedauert und war völlig schmerzfrei (lokale Betäubung). Erst als die Betäubung nachgelassen hat, fingen die Schmerzen an (wäre auch komisch wenn man gar nichts spürt), mit Iboprufen ließen sie sich aber sofort gut in den Griff bekommen! Also nicht der Rede wert. Geschwollen ist bisher nichts, das mag noch kommen, aber ich konnte zumindest schon problemlos meinen Mund öffnen und denke auch nicht dass es noch schlimmer wird.
    Bitte macht euch nicht verrückt, es mag bei manchen anders laufen, aber genauso gibt es auch Menschen die das Antiobitikum nicht vertragen, dass man anschließend nimmt. Jeder Körper reagiert anders. In den meisten Fällen geht die Prozedur aber ohne große Probleme und Schmerzen von statten!!

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