Eyleen, 20: Weisheitszahn in Vollnarkose gezogen | Weisheitszahn-OP.de

Eyleen, 20: Weisheitszahn in Vollnarkose gezogen

Eyleen, 20: Weisheitszahn in Vollnarkose gezogen

Ich hatte dieses Jahr am 24.12. ein besonderes Weihnachtsgeschenk: Ein extrem entzündeter Weisheitszahn gefolgt von meiner ersten Vollnarkose und meiner ersten OP in meinem Leben. Aber der Reihe nach.

Ich hatte die ganzen Tage schon Probleme mit dem Zahn unten rechts, es wurde geröngt und es war klar, dass er raus muss. Auch weil er komplett verdreht und verkantet im Kiefer lag. Also machten wir einen Termin für Mitte Januar, um ihn zu ziehen. In örtlicher Betäubung, weil ich die Vorstellung von Vollnarkose und bewusstlos vor fremden Menschen zu liegen, soo gruselig fand.

Kurz vor Weihnachten ging es dann mit akuten Schmerzen los und ich dachte, dass ich mich bis Januar bestimmt noch retten kann. Falsch gedacht 😀 Am 24. morgens war es so akut, dass meine Mum mich direkt zur Zahnklinik gefahren hat, wo ich im Januar die OP haben sollte. Die waren sich sicher, dass der sofort raus muss und örtliche Betäubung bei Entzündungen nicht wirkt. Also wurde mir verkündet, dass ich gleich die allererste Vollnarkose in meinem Leben haben werde. Ich hatte auch am Morgen noch nichts gegessen/getrunken, so dass sie direkt loslegen konnten.

Mit Tränchen in den Augen hab ich dann die ganzen Sachen unterschrieben und ich weiß noch, dass ich beim Umziehen in diesen OP Kittel richtig zittrige Hände hatte. Naja und dann ging alles ganz schnell. Ich habe mich auf die Liege gelegt, Aufkleber für den Herzschlag auf die Brüste bekommen. Man hat dann richtig gehört, wie Nervös ich war und dann kam auch schon der Pieks in die Armbeuge (wie beim Blutabnehmen). Als ich hingeschaut habe, spritzte sie mir schon ein milchig, weißes Medikament. Ich fragte entsetzt, ob das schon die Narkose ist bzw. ich habe nur noch “Ist das schon…?” raus bekommen. Dann hat der Raum sich gedreht, ich wurde total angenehm müde, musste grinsen und das wars. Filmriss bis ich zuhause in meinem Bett bin. Keine Ahnung, wie lange es gedauert hat, wie die Heimfahrt war, wer mich angezogen hat. Alles weg und irgendwie war es viel angenehmer als gedacht.

Die ersten Tage waren natürlich nicht so cool. Es schwillt stark an und man bekommt den Mund nicht ganz auf. Nach 3-4 Tagen wird es aber wieder besser und mittlerweile sieht man fast gar nichts mehr, außer blauer Flecken.

Im Januar lasse ich mir jetzt die anderen drei noch ziehen und wer hätte es jemals geglaubt? – In Vollnarkose 🙂



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