Sabrina, 23: Das wünsch ich nicht mal meinem schlimmsten Feind | Weisheitszahn-OP.de

Sabrina, 23: Das wünsch ich nicht mal meinem schlimmsten Feind

Sabrina, 23: Das wünsch ich nicht mal meinem schlimmsten Feind

Bei mit war es gestern soweit. Alle 4 Weisheitszähne raus. Da ich absoluter
Angstpatient bin, habe ich natürlich schon Wochen vorher nicht mehr schlafen und
essen können. Albträume hatte ich jede Woche.
Ich habe mich von meinem Zahnarzt zu einer sogenannten Dämmerschlafnarkose
überreden lassen, da ich angeblich nichts mitbekomme und auch am nächsten Tag
alles vergessen hätte. Große Lüge…
Ich bin schon weinend in der Praxis angekommen und war fix und fertig. Dann bin
ich in das Zimmer gerufen worden, wobei ich mehrmal umdrehen wollte, aber die
Helferinnen konnten mich dann doch überreden mitzugehen. Mir wurde versprochen
dass ich wieder gehen darf, sollte das Dormicum nicht wirken. Ich habe mich auf
diese Aussage verlassen… Großer Fehler.
Drinnen bekam ich das Zeug erstmal als Tabletten, obwohl ich ausdrücklich gesagt
hatte ich wollte das als Spritze haben. Mir wurde gesagt ich soll das trinken und
danach beköme ich die Spritze. Wieder gelogen. Ich bekam nie eine..
Ich habe die gesamt Behandlung mitbekommen, angefangen bei den Spritzen die
WIRKLICH weh tun, bis zum raushebeln und rumfräsen. Nach 2 Zähnen, es war der
absolute Horror, bekam ich dann noch einmal ein paar Tabletten mit dem flapsigen
Kommentar von ihm “schaut’s dass die endlich ruhig wird”. Angeblich war er sich
ja sicher dass ich betäubt bin…. Nur habe ich während der Pause noch gesagt
dass ich ALLES mitbekomme. Hat ihn nicht interessiert.
Danach noch die restlichen beiden. Ich wäre am liebsten gestorben… Beim
vorletzten Zahn hat er dann noch sein Instrument verbogen (ich hab ja angeblich
gaaaaaaaaar nichts mitbekommen) und der letzte ging dann relativ schnell. Danach
wollte ich nur noch weg. Ich habe mir sogar diese Pads, die man einem aufklebt
zur Überwachung, selbst weggerissen. So eine Behandlung wünsche ich meinem
schlimmsten Feind nicht.
Das schlimmste war, dass ich mich körperlich durch das Zeug nicht wehren konnte,
aber vom Kopf her alles mitbekommen habe, inklusive Schmerzen. Es war die Hölle.

Heute am 2. Tag geht es eigtl. Ein paar Ibu 800, Diclac und was der Schrnk sonst
noch hergibt und es geht schon. Schlafen geht gar nicht, da ich auf dem Rücken
nicht liegen kann..

Eines weis ich aber sicher: dieser Zahnarzt wird mich nie wiedersehen!!!

Allen anderen, die noch dran sind kann ich nur empfehlen: Solltet ihr genauso
Angst haben wie ich: Finder weg von Dormicum! Lasst euch eine Vollnarkose geben,
danach geht es euch auch nicht schlechter und ihr bekommt sicherlich nichts von
dem Eingriff mit.



2 Kommentare zu Sabrina, 23: Das wünsch ich nicht mal meinem schlimmsten Feind

  1. Nina

    Ich habe da mit Dormicum ganz andere Erfahrungen gemacht, allerdings bekam ich es auch über die Vene und kann mich seit meiner Frage “Wie lange dauert es eigentlich bis das wirkt?” nur bruchstückhaft und sehr ungenau an die ganze Prozedur erinnern. Schmerzen oder Angst hatte ich während dem Eingriff garnicht!

  2. I.

    Ich hatte mal bei einer Magenspiegelung die selbe Erfahrung mit Dormicum (über Spritze). Man wird festgehalten, kann sich nicht wehren, kriegt aber alles mit – und der Arzt ignoriert einen dabei auch total weil er meint man kriege eh nichts mit. Als ich danach in den Aufwachraum geführt wurde bin ich da nur deswegen länger liegen geblieben, weil ich sonst auf die Leute vermutlich losgegangen wäre.

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