Sara, 29: Ich habe es unterschätzt…

Sara, 29: Ich habe es unterschätzt...

Ich möchte niemandem Angst machen, jedoch habe ich die Op sehr unterschätzt.
Ich musste vor 3 Monaten meine beiden Weisheitszähne auf der rechten Seite ziehen lassen. Betreffendunteren Zahn hat mich der Zahnarzt bereits vorgewarnt, es würde ziemlich unangenehm werden, weil der Zahn waagrecht auf dem Nerv liegt. Beim Eingriff empfand ich die Spritzen, ca. 7 Einstiche als ziemlich schmerzhaft, besonders die in den Gaumen habe ich mit einem ernormen Druck wahr genommen.

Der obere Zahn war kein Problem, 10 min. dann war er raus. Jedoch ging es bei dem unteren Zahn eine ganze Stunde. Leider hörte ich den Arzt ratlose Dinge labern, dass hat mich enorm verunsichert. Ich habe trotz Betäubung die Nerven gesprürt und es war kaum aus zu halten.

Er hat mich danach sehr gelobt und gemeint solche schwierigen und komplexe Eingriffe habe er selten, ich wäre sehr tapfer gewesen. (o:

Die Schmerzen sind danach dementsprechend stark gewesen. Leider reichten mir die Medis nicht, obwohl ich die höchste Dosis Ibuprofen und begleitend Aspirin eingenommen habe. Als die Medis gewirkt habe. Ging es bis 3 Stunden gut, danach war es die Hölle. Ich hatte schlaflose Nächte und teilweise so starke Schmerzen, dass ich schrieh und weinte. Sorry, dass klingt bestimmt abschreckend, aber es ist halt die Wahrheit.

Ich denke, so extrem trifft es nur sehr wenige, also wenn ich dass geschafft hab, schafft ihr es auch!!!!!

Als ich die Fäden ziehen liess, wurde auch die Gaze entfernt, der Zahnarzt meinte danach wäre es mit den Schmerzen besser. Das Gegenteil ist eingetroffen, danach hatte ich noch mehr Schmerzen, zudem viel mir auf, dass er die Fäden bei dem oberen Zahn vergessen hat zu ziehen.

Mühsam, als ich ihm dann berichtete, dass es nach derEntfernung der Gaze schmerzhafter wurde, hat er mir gebeichtet, dass ich erst die 3. Patientin war, an der er die neue. gazen getestet hat. Ich war echt sauer.

Also Schlimmer kann es kaum kommen. Ich musste insgesamt 3 Wochen lange Medis nehmen und bin nun 3 Monate danach immer noch täglich die Öf ung am ausspühlen, weil sich immer noch Essensreste einnisten.
Zudem habe ich eine verhärtete Stelle am Zahnfleisch in der Innenbacke, der Zahnarzt meinte es sei ein Bluterguss von der Spritze ich könne dies nur mit einer Physiotherapie behandeln.

Echt mühsam. Das Schlimme ich muss Morgen für die 2 anderen Zähne hin und weiss jetzt schon, dass der untere genau so schlecht liegt. Vermutlich wird es wieder der gleiche Horror.

In den Momenten als es ganz schlimm war, hab ich mir immer gesagt, ich kann dennoch froh sein, weil irgendwann geht der Schmerz wieder weg. Ich habe dann versucht an all die Menschen zu denken die unheilbar krank sind und noch viel schlimmere Qualen erleiden.

Das hat mich mutig gemacht.

Meinen Respekt an Alle die mit Schmerzen leben müssen.

Also an jeden der das noch vor sich hat, es kann harmlos sein, es kann aber auch absolut schmerzhaft sein. Fact ist, es geht wieder vorbei und man überlebt es definitiv.

Viel Glück (o:



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