Sarah, 23: Der Eigenbrödel und der ausgebildete Chirurg (Szenario der Gefühle) | Weisheitszahn-OP.de

Sarah, 23: Der Eigenbrödel und der ausgebildete Chirurg (Szenario der Gefühle)

Sarah, 23: Der Eigenbrödel und der ausgebildete Chirurg (Szenario der Gefühle)

Schon lange wundert mein Zahnarzt mit Blick auf mein Röntgenbild „na Sarah die Dinger können mal Probleme machen, müssen bestimmt mal raus“ als Vollzeithippie ein Witz für mich. „Jaja der will nur Geld verdienen und meine Weisheit will er mir auch noch nehmen“ letztendlich habe ich mir beide Seiten in Abständen von 6 Wochen behandeln lassen, da ich ein großes Vertrauen in Mediziner habe und nach langer Überlegung nicht mit 80 Jahren noch eine Heftige Zahnop durchstehen wolle tat ich es einfach ganz spontan obwohl ich große Panik davor hatte, denn wie wir wissen ist eine Operation immer mit Komplikationen geschmückt was uns dieser schreckliche Zettel den man ausfüllen muss erst 5 min vor der Op noch genauestens verrät. Der Zettel war fast aufgeweicht von den Tränen und der Schnodder die darauf liefen, ja ich dachte das könnte der letzte Tag meines Lebens sein.

Zu meinem Glück hatte ich ein super netten Chirurg der mir mit seiner lustigen Art die Angst genommen hat. Wo er dann die Betäubungsspritze nach langer Überredungskunst gesetzt hatte, wollte ich eigentlich wieder abhauen aber das ließ er nicht durchgehen und begleitete mich in den Op. ich Oberzicke sagte ihm noch 1000 mal in meinem Heulchaos, ich wolle unbedingt gerade Zähne haben, der Arzt tat mir da schon etwas leid, so rammte er mir auch die betäubungsspritze rein, was ich wirklich verdient hatte, denn wir hatten ca. 30 min einen Psychologisches Gespräch wofür er eigentlich auch nicht bezahlt wird.

Als ich denn alles durchgestanden habe, verbeugte ich mich vor ihm und nahm auf Wunsch meine Zähne mit um meine Weisheit nicht in die Tonne zu werfen. Ja er wusste, er würde mich nie wieder sehen aber dann stand ich nach 6 Wochen wieder vor ihm und das gleiche dann nochmal. Beim zweiten Mal war ich die Ruhe selbst. Es ist wie Flugzeug fliegen wenn du Angst davor hast, du willst die wieder andere tolle Länder anschauen also tust du es wieder und wieder:-) Die Betäubung lässt dich nichts spüren und die Schmerztabletten helfen dir alle Qualen zu überstehen.

Du solltest es übrigens nicht vor tollen Geburtstagspatys machen, denn ich war die lachnummer mit meinem Kartoffelbrei und abgekochtem Wasser. Da ich so vorsorglich mit der Ernährung war und am Salbeieis gelutscht habe hat sich auch nichts entzündet. Ich rate dir dich gut mit Breiartigen Speisen aus dem Bioladen einzudecken. Eigentlich geht alles nur keine Milchprodukte. Ich rate die als Eigenbrödel bis zum fäden ziehen ganz darauf zu verzichten. (Mandelmilch,Kokosmilch) alternativ. = keine Milch Schlaumüller:-)

Die 2. op war ein Klacks, der Chirurg mit dem Lustigen Namen war echt baff mich wieder zu sehen, diesmal lief alles super, ich durfte meine Zähne wieder mitnehmen und ohne seelischen Stress, waren meine Schmerzen am 2. Tag weg. Ich bin wirklich gespannt wie die Ärzte meinen 5. Weisheitszahn aus dem Kiefer nehmen wollen dieser liegt nämlich genau über meinen anderen Zähnen, meine Familie ist der Meinung ich bin ein Mutant, der Arzt sehe sowas selten und sagte das dauert noch eine lange Zeit, also doch die Zahnop mit 80 zum Glück ist es dann nur noch einer.

Viel Glück und keine Panik, Weisheitszähne ziehen ist für Ihn wie für mich das Haare schneiden;-)



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